Nationaler Referenzrahmen in Anwendung
Zuordnungsprozess
Sie möchten wissen, wie Bildungsangebote und Qualifikationen dem Nationalen Referenzrahmen für digitale Kompetenzen zugeordnet werden? Auf der Webseite der OeAD Geschäftsstelle für Digitale Kompetenzen finden Sie alle Informationen zum aktuellen Zuordnungsprozess sowie hilfreiche Unterlagen für Ihre Einreichung.
Anwendungsbereiche
Folgende Beispiele geben einen Überblick zu ersten Projekten sowie potentielle Anwendungen des Nationalen Referenzrahmens für Digitale Kompetenzen:
Die Zuordnung non-formaler Bildungsangebote zum Nationalen Referenzrahmen für Digitale Kompetenzen bringt insbesondere für potenzielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Reihe von Vorteilen mit sich: Inhalte und Lernergebnisse der Bildungsangebote und deren Bezug zu digitalen Kompetenzen werden sichtbar gemacht, dadurch werden ein transparentes Angebot und Orientierung für Lernende geschaffen. Mit der Zuordnung zu Kompetenzstufen können Lernende für sich passende Bildungsangebote finden und ihre Lernwege selbstbestimmter gestalten. Für die Bildungsanbieter entsteht eine Landkarte, die einen Überblick über die Inhalte und allfällige Lücken im Bildungsangebot aufzeigt.
Der Nationale Referenzrahmen für Digitale Kompetenzen unterstützt nicht nur die Beschreibung digitaler Kompetenzen, sondern trägt auch wesentlich zu deren Messbarkeit bei. Das DigComp-Modell bietet einen konzeptionellen Rahmen für die Entwicklung unterschiedlichster Assessment-Tools und lässt sich an verschiedene Zielgruppen anpassen und anwenden. Aus den erhobenen Ergebnissen lassen sich zukünftige Maßnahmen für die Förderung digitaler Kompetenzen in bestimmten Kompetenzbereichen oder -stufen ableiten.
Der Nationale Referenzrahmen für Digitale Kompetenzen unterstützt nicht nur die Beschreibung digitaler Kompetenzen, sondern trägt auch wesentlich zu deren Messbarkeit bei. Das DigComp-Modell bietet einen konzeptionellen Rahmen für die Entwicklung unterschiedlichster Assessment-Tools und lässt sich an verschiedene Zielgruppen anpassen und anwenden. Aus den erhobenen Ergebnissen lassen sich zukünftige Maßnahmen für die Förderung digitaler Kompetenzen in bestimmten Kompetenzbereichen oder -stufen ableiten.
Werden digitale Kompetenzen anhand festgelegter Standards ausgewiesen, so bringt dies viele Vorteile für das Personalmanagement mit sich: Im Rekrutierungsprozess können die digitalen Kompetenzen potenzieller Kandidatinnen und Kandidaten anhand eines einheitlichen Rahmens bewertet werden, allfällige bestehende Kompetenzlücken der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können systematisch erfasst werden, und mit gezielten Schulungs- und Entwicklungsprogrammen kann sowohl darauf als auch auf zukünftige Anforderungen reagiert werden.
Zugeordnete Bildungsangebote und Qualifikationen können Förderstellen in der strategischen Ausrichtung ihrer Förderprogramme unterstützen: einerseits in der inhaltlichen Ausrichtung (indem bspw. Förderungen für bestimmte Kompetenzbereiche vergeben werden) und andererseits, wenn es darum geht, Förderungen für bestimmte Zielgruppen/Kompetenzstufen zu vergeben (ob bspw. Einsteigerinnen und Einsteiger mit grundlegenden Kursen oder bereits Fortgeschrittene mit vertiefenden Ausbildungen unterstützt werden sollen).
Das dem Nationalen Referenzrahmen für Digitale Kompetenzen zugrunde liegende Modell steht in engem Austausch mit dem europäischen DigComp-Modell. Dadurch wird die Entwicklung und auch die Zuordnung von nationalen und internationalen Bildungsangeboten und Zertifikaten europaweit vergleichbar – unumgänglich für die Mobilität von Personen innerhalb Europas.